Länderportal Zentralasien

Gemeinsame Geschichte

Astana, Kazmunaigas, Foto: steba, 123rf
Astana, Kazmunaigas, Foto: steba, 123rf

Die Länder Zentralasiens - Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan und Kirgistan - gehören für deutsche Unternehmen mit Expansiionswunsch zu den größten Herausforderungen in Osteuropa.

Einerseits haben sie viel mit Russland gemein - schließlich gehörten sie Jahrzehnte lang zur Sowjetunion, Russisch ist auch 20 Jahre nach der Perestroika in allen Ländern immer noch Verkehrssprache und Russland meist der wichtigste strategische Partner.

Doch mit der Unabhängigkeit 1991 haben sich mittlerweile sehr unterschiedliche Wirtschaftssysteme entwickelt. Alle Länder Zentralasiens sind stark von staatlicher Regulierung und direkter Einflussnahme durch den Staat geprägt, und je nach Rohstofflage und Attraktivität für ausländische Investoren treten die Staaten und ihre Unternehmer mit entsprechendem Selbstbewusstsein auf.

Fünf eigene Identitäten

Ölreichtum in Westkasachstan, Foto: Edda Schlager
Ölreichtum in Westkasachstan, Foto: Edda Schlager

Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan sind die rohstoffreichen Länder Zentralasiens - mit Erdöl- und Erdgasvorkommen, die zu den größten der Welt gehören und die teilweise erst gerade eben erschlossen werden. Allen drei Ländern droht starke Rohstoffabhängigkeit, mit der Diversifizierung der Wirtschaft wird begonnen. Doch die Entwicklung eigener verarbeitender Industriesektoren geht aufgrund von staatlicher Regulierung, Finanzierungsproblemen und vergleichsweise hoher Risiken für ausländische Investoren nur sehr schleppend voran.

Kirgistan und Tadschikistan sind die ärmeren und auch politisch instabileren Länder der Region, beide sind geprägt von riesigen Gebirgszügen - und verfügen somit auch über interessante Erzvorkommen. Doch die Infrastruktur ist in den beiden Ländern stark unterentwickelt, so dass es noch Jahrzehnte dauern kann, bis die Bodenschätze vollständig kartiert und vor allem zugänglich sind.

Die in Deutschland gängige Ansicht einer einheitlichen Region Zentralasien, teilt man in den Ländern nicht unbedingt. Jedes Land sucht aktiv nach seiner ganz eigenen Identität. Regionale Zusammenarbeit hat daher in vielen Bereichen bisher wenig Priorität.

Persönlicher Kontakt ist alles

Berge in Kirgistan
Berge in Kirgistan

Allen Ländern Zentralasiens gemein ist die starke Bedeutung des informellen Sektors - Geschäftskontakte und Geschäfte per Internet zu initiieren, ist hier kaum möglich. Erfolgreiches wirtschaftliches Engagement ausländischer Unternehmen - sowohl als bloßer Absatzmarkt, als auch als Investitionsstandort - basiert in der Regel auf persönlichen, wenn möglich langjährigen Kontakten.

In unserem Länderportal halten wir für Sie aktuelle Informationen zu jedem einzelnen der fünf Länder bereit, teilweise selbst recherchiert, teilweise zur Verfügung gestellt von deutschen Partnerorganisationen und -Behörden wie dem Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologien BMWi oder von Germany Trade & Invest GTAI.

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Wir beraten Sie gern persönlich und individuell.

Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien

Jörg Hetsch
Leiter der Delegation

Businesszentrum «Koktem Square»
Bostandykski rayon
Mkr. Koktem 1, dom 15 a
050040 Almaty, Kasachstan 

+7 727 35610 -61 bis -66

l(at)ahk-za.com