China finanziert Windkraftanlage in West-Kasachstan

Kasachstan
25.07.18 Erneuerbare Energien & Energieeffizienz, Kasachstan, China

(kapital) – Das 20 Mrd. KZT, rund 50 Mio. Euro, teure Projekt wird zu 100 Prozent von chinesischer Seite finanziert. Mit dem Bau in Tupkaragar in der Region Mangistau soll Anfang August 2018 begonnen werden.

Die Anlage wird sich über 375 Hektar erstrecken und 17 Windgeneratoren mit einer Leistung von jeweils 2,5 kW haben. Die Region Mangistau soll durch den Windpark mit zusätzlichen 150 Mio. kWh Strom versorgt werden.

Die Vereinbarung zu dem Projekt wurde Mitte Juli vom Akim der Region, Eraly Tugzhanov, dem Generaldirektor der kasachischen Baufirma LLP «SouthWindPower» Sergey Partsikyan und dem Geschäftsführer der chinesischen Firma Horgos Jiuhe Silk Bridge New Energy Co. Ltd Juan Zheng unterzeichnet worden.

Laut Sergey Parsikyan wurden alle Formalitäten zu Landnutzung, Planung, Genehmigungsverfahren und ähnlichem abgeschlossen.

„Wir haben einen Vertrag mit dem Abrechnungs- und Finanzzentrum (AFZ) (für die Unterstützung von erneuerbaren Energien zur Förderung erneuerbarer Energien Anm. d. Redaktion) abgeschlossen“, so Parsikyan. „Mit dem Vertrag wurde garantiert, dass der Strom, den wir produzieren, innerhalb der nächsten 15 Jahre zu 100 Prozent abgenommen und einem festgelegten Tarif aufgekauft werden wird. Der Vertrag über die Einspeisung ins Energieversorgungsnetz mit der Stromversorgungsgesellschaft Mangistau wurde ebenfalls unterzeichnet.“

Laut Huang Zheng, Chef der chinesischen Investgesellschaft,  wird die technische Ausrüstung des Windparks von führenden chinesischen und europäischen Herstellern stammen.

„Wir planen“, so Zheng, „dass die Installation in der ersten Hälfte des Jahres 2019 abgeschlossen ist.“ Ihm zufolge habe sein Unternehmen Erfahrung bei der Zusammenarbeit mit kasachischen Unternehmen verschiedener Bereiche. Er habe zudem Interesse an weiteren Projekten im Bereich der „grünen Energie“.

Im Windpark sollen 70 neue Arbeitsplätze geschaffen und die meisten davon mit lokalen Arbeitskräften besetzt werden.