Kasachstan und EU wollen Fahrplan zur Umsetzung des Partnerschaftsabkommens entwickeln

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18.03.18 Deutschland, Kasachstan, EU, Außenwirtschaft

(trend) – Der kasachische Außenminister Kairat Abdrakhmanov und der Leiter der EU-Delegation in Kasachstan Traian Hristea haben sich Mitte März in Astana getroffen. Dabei ging es um die weitere Entwicklung der Beziehungen zwischen Kasachstan und der Europäischen Union.

Wie das kasachische Außenministerium mitteilte, seien sich beide Parteien über die Notwendigkeit einig, einen Fahrplan zur Umsetzung des erweiterten Abkommens zur Partnerschaft und Kooperation
entwickeln zu wollen. Das Abkommen war am 21. Dezember 2015 unterzeichnet worden.

Im Moment findet die Vereinbarung vorläufige Anwendung, da es bisher zunächst nur das Europäische Parlament und erst 23 von allen 28 EU-Mitgliedstaaten ratifiziert haben.

Aussichtsreiche Bereiche der Zusammenarbeit seien laut Abdrakhmanov  und Hristea die Entwicklung von Verkehrs- und Logistikverbindungen zwischen Europa und Ländern in Asien sowie regionale Kooperationen zwischen den zentralasiatischen Staaten. Laut dem Leiter der EU-Delegation in Kasachstan bereite die EU derzeit eine Strategie für die Vernetzung zwischen Europa und Asien vor, die vor dem EU-Asien-Gipfel im Oktober dieses Jahr genehmigt werden soll.

Auch an der Ausarbeitung der neuen EU-Strategie für Zentralasien will sich Kasachstan aktiv beteiligen. Diese wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 vorliegen.