Präsidenten der Länder Zentralasiens trafen sich in Turkmenistan

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25.08.18 Wasser & Wasserwirtschaft, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan, Regionalpolitik

(sng heute) – Am 24. August haben sich die Staatsoberhäupter aller fünf zentralasiatischen Länder in Turkmenistan getroffen. Anlass war der 25. Jahrestag der Gründung des Fonds zur Rettung des Aralsees (IFAS). Thema des Treffens waren potenzielle Lösungen für Wasserprobleme in Zentralasien, insbesondere zur Rettung des Aralsees.

Vor Beginn des Gipfels traf sich der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdimuhamedov auf bilateraler Ebene mit seinen Kollegen aus Usbekistan, Tadschikistan und Kasachstan.

Das Treffen der Staatsoberhäupter fand zunächst in kleinem Rahmen statt. Danach wurde die Sitzung um Mitglieder von Delegationen erweitert.

Alle Teilnehmer bekannten sich dazu, die Zusammenarbeit zwischen dem IFAS und den Vereinten Nationen systematisch und langfristig stärken zu wollen.

Berdimuhamedov erklärte, sich für die Förderung der so genannten „Wasserdiplomatie“ als neue Form der multilateralen politischen und diplomatischen Kommunikation einsetzen zu wollen. Dies sei ihm zufolge vor allem im Zusammenhang mit der Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung wichtig.

Das letzte Treffen aller Staatsoberhäupter im Rahmen der Zusammenarbeit des IFAS hatte das letzte Mal 2009 in Astana stattgefunden. Gegründet worden war der IFAS am 26. März 1993 in Kyzylorda in Kasachstan. Ziel des IFAS ist es, Probleme beim Management der zentralasiatischen Wasserressourcen gemeinsam und grenzüberschreitend zu lösen.