Tadschikistan identifiziert mehr als 400 Rohstofflagerstätten

Tadschikistan
31.01.19 Bau & Baustoffe, Bergbau & Metallurgie, Tadschikistan

(trend) – Tadschikistan verfügt über mehr 400 Lagerstätten verschiedener Rohstoffe. Dies gab der Leiter der Generaldirektion Geologie Tadschikistans, Ilhomjon Oimukhammadzoda, am 31. Januar auf einer Pressekonferenz in Duschanbe bekannt.

Oimukhammadzoda zufolge gehören dazu Vorkommen verschiedener Edelmetalle, Baustoffe, Rohstoffe für die Stahlindustrie und vieles mehr.

„Jetzt ist es notwendig“, so Oimukhammadzoda, „Lagerstätten zu untersuchen und mittelfristig, das heißt, in den nächsten fünf Jahren, eine Entwicklungsstrategie festzulegen.“

Viele Baustoffe würden bisher aus dem Ausland nach Tadschikistan importiert, obwohl das Land offenbar eigene Vorkommen habe.

Sowohl tadschikische als auch ausländische Investoren zeigten großes Interesse für die Erschließung der Rohstoffvorkommen.

Im Jahr 2018 seien mehr als 30 Mio. Somoni, rund 3,1 Mio. USD, tadschikischer und ausländischer Investoren für Studien und Explorationsaktivitäten ausgegeben worden.

Derzeit, so Oimukhammadzoda, konzentiere man sich auf die Erkundung von Baustoffvorkommen, um sie möglichst schnell nutzbar zu machen.

„Es gibt beispielsweise eine Vereinbarung mit einer Reihe von Explorationsunternehmen, um die Marmorreserven an drei Lagerstätten näher zu bestimmen.“

Marmor wird in verschiedenen Branchen eingesetzt, als massiver Baustoff, aber auch zur Herstellung von Farben und Lacken.

Nach Angaben der Generaldirektion für Geologie verfügt Tadschikistan über Marmorvorkommen von mehr als 5 Mio. Kubikmetern. Derzeit sind fünf Unternehmen am Abbau beteiligt.