Usbekistan führt e-Visa ein und kündigt weitere Visa-Erleichterungen an

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16.07.18 Deutschland, Usbekistan, Visa

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(gazeta.uz) – Usbekistan reformiert seine Visa-Politik. Seit dem 15. Juli dieses Jahres können für Usbekistan elektronische Visa beantragt werden. Es gibt zudem weitere Visa-Erleichterungen: Ausländer unter 16 Jahren dürfen in Begleitung von Aufsichtspersonen künftig visafrei einreisen. Und um das Reisen innerhalb Zentralasiens bequemer zu gestalten, wird es ab diesem Zeitpunkt auch Transit-Visa geben, mit denen Touristen sich fünf Tage lang visafreie in Usbekistan aufhalten dürfen.

Das neue Visa-Regime betrifft Staatsbürger von insgesamt 101 Ländern.

Die e-Visa, die über die Website http://evisa.mfa.uz/evisa_en/ beantragt werden könne, erlauben eine einmalige Einreise nach Usbekistan und Aufenthalte bis zu 30 Tagen. Die Gültigkeit der Visa beträgt maximal 90 Tage ab Ausstellungsdatum.

Die Bearbeitungszeit soll drei Tage inklusive des Tags der Antragstellung nicht überschreiten.

Die Höhe der konsularischen Gebühr für die Bearbeitung und Erteilung eines elektronischen Einreisevisums für ausländische Staatsbürger zur Einreise nach Usbekistan beträgt 20 US-Dollar.

Die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte. Das erteilte e-Visum wird dem Antragsteller per E-Mail zugesendet.

Mit demselben Regierungsbeschluss kündigte die usbekische Regierung weitere Visa-Erleichterungen an. Bis Oktober 2018 sollen folgende zusätzliche neue Visa-Kategorien eingeführt werden.

Silkroad – für Touristen, die in den anderen Ländern Zentralasiens reisen, mit der Möglichkeit, dass Visa dieser anderen Länder in Usbekistan anerkannt werden;
Vatandosh – 5-Jahres-Visum für Auslandsusbeken und ihre Familienangehörigen;
Goldenes Visum – 10-Jahres-Visum für große ausländische Investoren

Bis März 2019 sollen zudem Vorschläge vorbereitet werden, um welche Länder die Visa-Liste erweitert werden könne.

Hintergrund des erleichterten Visa-Regimes sind Usbekistans Bemühungen, das Land für internationale Touristen, aber auch für Investoren aus dem Ausland deutlich attraktiver zu machen.

Übersicht der Länder, für die die neuen Visa-Regelungen seit 15. Juli 2018 gelten

  • Albanien
  • Algerien
  • Andorra
  • Antigua und Barbuda
  • Äquatorialguinea
  • Argentinien
  • Australien
  • Bahamas
  • Bahrain
  • Barbados
  • Belgien
  • Belize
  • Bhutan
  • Bosnien und Herzegowina
  • Brasilien
  • Brunei Darussalam
  • Bulgarien
  • Chile
  • China, einschließlich der Sonderverwaltungsregion Hongkong
  • Costa Rica
  • Dänemark
  • Deutschland
  • Dominica
  • Dominikanische Republik
  • Ecuador
  • Estland
  • Fidschi
  • Finnland
  • Frankreich
  • Gabun
  • Grenada
  • Griechenland
  • Guatemala
  • Guyana
  • Honduras
  • Indien
  • Irland
  • Island
  • Italien
  • Jamaika
  • Kanada
  • Katar
  • Kolumbien
  • Kroatien
  • Kuwait
  • Lettland
  • Libanon
  • Liechtenstein
  • Litauen
  • Luxemburg
  • Malediven
  • Malta
  • Marokko
  • Mauritius
  • Mazedonien
  • Mexiko
  • Monaco
  • Mongolei
  • Montenegro
  • Nauru
  • Neuseeland
  • Niederlande
  • Norwegen
  • Oman
  • Österreich
  • Palau
  • Panama
  • Peru
  • Philippinen
  • Polen
  • Portugiesische Republik
  • Rumänien
  • San Marino
  • Saudi-Arabien
  • Schweden
  • Schweiz
  • Serbien
  • Seychellen
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Spanien
  • Sri Lanka
  • St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
  • St. Vincent und die Grenadinen
  • Südafrika
  • Surinam
  • Thailand
  • Trinidad und Tobago
  • Tschechien
  • Tunesien
  • Turkmenistan
  • Ungarn
  • Uruguay
  • Vatikanstadt
  • Venezuela
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Vereinigte Staaten von Amerika
  • Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
  • Vietnam
  • Zypern