Usbekistan wirbt um deutsche Investoren für erste usbekische Sonderwirtschaftszone für Sportartikel

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18.04.18 Deutschland, Usbekistan, Leichtindustrie

(podrobno) - In Usbekistan wird in den kommenden Monaten die erste Wirtschaftszone für Sport-Ausrüstungen ihren Betrieb aufnehmen. Die Eröffnung in Taschkent ist für den 30. Juni geplant.

Derzeit werden Verhandlungen mit führenden ausländischen Sportartikelherstellern geführt. „Wir sind in Gesprächen mit Herstellern aus Deutschland, China und einer Reihe anderer Länder“, so der usbekische Minister für Sport Shoakram Isroilov. Darunter sollen Hersteller bekannter Marken wie Adidas, Reebok, Nike, Li Ning, Eleiko, Janssen-Fritsen, Gymnova und andere sein.

Demnach sollen ausländische Sportartikel-Hersteller in Usbekistan erhebliche Steuererleichterungen und Förderungen in Anspruch nehmen können. Usbekistan wirbt vor allem mit einer großen Zahl gut ausgebildeter Arbeitskräfte und günstigen Energiekosten. Mittelfristig sollen auch Exporte in die zentralasiatischen Nachbarländer realistisch sein.

Die usbekische Regierung sieht großes Potenzial für die Entwicklung der Sportindustrie, insbesondere für die Produktion von Sportgeräten, -artikeln und Sportbekleidung.

Die Sportartikelindustrie in Usbekistan steckt bisher in den Kinderschuhen. Grundsätzlich werden diese Produkte von Unternehmen der Automobilindustrie hergestellt. Gleichzeitig ist der größte Teil des Marktes von kostengünstigen chinesischen Produkten besetzt.