Kasachstan und Deutschland stärken strategische Partnerschaft

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01.07.18 Deutschland, Kasachstan, Außenwirtschaft

(informburo) – Ende Juni fand in Berlin die Sitzung der deutsch-kasachischen Regierungskommission für Aussiedler aus Kasachstan statt. Die kasachische Delegation wurde von Vize-Außenminister Roman Vassilienko geleitet.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Bernd Fabritius  teilte dabei mit, dass die Bundesregierung weiterhin bereit ist, die deutsche Minderheit in Kasachstan durch kulturelle und humanitäre Projekte zu unterstützen. Zu diesem Zweck werde die finanzielle Förderung für die deutsche Minderheit in Kasachstan im Jahr 2018 auf 2,15 Mio. Euro erhöht.

„Wir freuen uns auf die aktive Entwicklung der bilateralen Beziehungen unserer Länder“, betonte Vize-Außenminister Vassilienko. Die in Deutschland Kasachstandeutschen seien eine „lebendige Brücke“, die die Beziehungen beider Länder in alle Richtungen bestimmten.

Vassilienko wies auch darauf hin, die Vereinfachung der Visa-Regelung für kasachstanische Staatsbürger nicht außer Acht zu lassen.

„Seit Januar 2017 hat Kasachstan einseitig die Visa-Pflicht für Bürger von 45 Ländern der Welt, darunter Deutschland, abgeschafft“, so Vassilienko. Dies erleichtere es Menschen aus Deutschland nach Kasachstan zu reisen und positive Impulse nach Kasachstan mitzubringen. Auch umgekehrt seien diese Effekte vorstellbar.