Atambajew: Eurasische Wirtschaftsunion hat Priorität in der Außenpolitik Kirgistans

KasachstanKirgistan
27.04.17 Kasachstan, Kirgistan, Russland, Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU)

(trend) – Bei der Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrats in Bischkek am 14. April betonte der kirgisische Präsident Almasbek Atambajew, dass die Beziehungen Kirgistans zu den Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) absolute Priorität in der Außenpolitik des Landes hätten.

„Kirgisistan Präsidentschaft bietet eine gute Gelegenheit, unsere Vision der Funktionsweise der Organisation zu präsentieren. Uns sind vier gemeinsame Grundsätzen wichtig: Ein konsolidierter Warenverkehr, die Freizügigkeit von Dienstleistungen, der freie Finanzverkehr und die Freizügigkeit von Arbeitskräften“, so  Atambajew.

Darüber hinaus bestünde die Notwendigkeit, Hindernisse, die innerhalb der EAWU nach wie vor bestünden, abzubauen.

Außerdem bat der Präsident um die faire Behandlung von Arbeitsmigranten: „Wir als ein Land, das viele auf der Suche nach Arbeit verlassen, bitten Sie um einen liberaleren Umgang hinsichtlich des Umgangs mit Abschiebungen für kleinere Ordnungswidrigkeiten.“

Am 14. April hatten sich die Staatsoberhäupter der fünf Mitgliedsländer der EAWU Russland, Kasachstan, Belarus, Armenien und Kirgistan in Bischkek getroffen. Ziel war die Erörterung weiterer Perspektiven des seit Januar 2015 bestehenden Wirtschaftsbündnisses.