Deutschland finanziert Perinatalzentrum in Kirgistan

KirgistanDeutschland
27.09.17 Medizin & Gesundheitswirtschaft, Kirgistan, Deutschland

(aa bisc) - Der kirgisische Premierminister Sapar Isakov und der deutsche Botschafter in Kirgistan Dr. Peter Scholz haben am 27. September gemeinsam den Grundstein für ein Perinatalzentrums in Bischkek gelegt.

Bei der Zeremonie würdigten Isakov und der deutsche Botschafter sowie der kirgisische Gesundheitsminister Talantbek Batyraliev sowie der Regionaldirektor der KfW Entwicklungsbank in Kirgistan Olaf Zymelka das Projekt als wichtigen Schritt für die Entwicklung des Gesundheitssystems in der zentralasiatischen Republik.

Das Perinatalzentrum entsteht im Rahmen der bilateralen kirgisisch-deutschen Entwicklungszusammenarbeit und ist Teil des Vorhabens Mutter- Kind-Versorgung IV–Volosyevich, für das das deutsche Entwicklungsministerium (BMZ) Mittel zur Verfügung stellt.

Die KfW Entwicklungsbank ist mit der Umsetzung beauftragt und arbeitet eng mit dem kirgisischen Gesundheitsministerium zusammen.

Die deutsche Regierung stellt dafür einen Zuschuss in Höhe von 10,5 Mio. Euro zur Verfügung. Diese Mittel sind für den Bau, die Beschaffung von Medizintechnik und die technische Wartung vorgesehen. Die kirgisische Regierung beteiligt sich an dem Projekt mit einem Eigenbeitrag in Höhe von 950.000 Euro, unter anderem für die externe Netzwerkanbindung des Neubaus. Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) leistet darüber hinaus im Auftrag der Bundesregierung Unterstützung für die spätere Inbetriebnahme und Organisation des Krankenhauses.

Im neugebauten Block des Perinatalzentrums werden zehn Kreißsäle, drei OP-Säle, eine Intensivstation für Mütter und Neugeborene sowie eine zentrale Sterilisationsabteilung und eine Wäscherei untergebracht sein.