„Kazakh Invest“ und Delegation der deutschen Wirtschaft für Zentralasien wollen Zusammenarbeit intensivieren

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07.02.18 Deutschland, Kasachstan, Außenwirtschaft

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(kazinvest) - Am 2. Februar haben sich in Almaty Saparbek Tujakbajew, Sprecher der kasachischen Agentur für Investitionsförderung Kazakh Invest, und Katharina Koch, stellvertretende Leiterin der Delegation der deutschen Wirtschaft für Zentralasien zu Gesprächen getroffen.

Tujakbajew informierte über das aktuelle Ziel von Kazakh Invest, bei der Zusammenarbeit mit ausländischen Investoren den so genannten „Ein-Fenster“-Ansatz einzuführen, sowie über staatliche Entlastungs- und Fördermaßnahmen für ausländische Unternehmer in Kasachstan.

„Deutschland ist für uns ein prioritärer Partner mit großem Potenzial für Investitionen in Kasachstan“, so Tujakbajew. „Deutsche Unternehmen sind sehr flexibel, High-Tech hat einen hohen Stellenwert und Deutschland besetzt wichtige Positionen auf dem globalen Markt.“ Deshalb sei Kazakh Invest bereit, Investitionsprojekte deutscher Unternehmer zu unterstützen.

Koch betonte ihrerseits, dass Deutschland an einer Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Kasachstan interessiert sei: „Die Delegation erhält immer wieder Anfragen von deutschen Unternehmern, die nach potenziellen Investitionsprojekten in Kasachstan suchen. Wir freuen uns über dieses Interesse und hoffen, dass mit Hilfe von Kazakh Invest alle Fragen, einschließlich der Problematik rund um Visa und Arbeitserlaubnisse, gelöst werden können“, so Koch.

Im Anschluss an das Treffen vereinbarten die Parteien, sich über mögliche gemeinsame Veranstaltungen und Projekte mit deutschen Unternehmen abstimmen zu wollen.

Die Delegation der deutschen Wirtschaft für Zentralasien ist Teil des weltweiten Netzwerks der deutschen Auslandshandelskammern (AHK), die in 130 Städten in mehr als 90 Ländern vertreten sind. Die AHKs vertreten die Interessen deutscher Unternehmen bei ihrer außenwirtschaftlichen Tätigkeit und informieren ausländische Unternehmen über Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Deutschland.