Turkmenistan und Deutschland schließen Doppelbesteuerungsabkommen ab

DeutschlandTurkmenistan
10.09.16 Deutschland, Turkmenistan, Außenwirtschaft, Steuern

(trend) - Turkmenistan und Deutschland haben in Berlin ein gegenseitiges Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung von Einkommen und Vermögen abgeschlossen.

Die feierliche Unterzeichnung fand im Rahmen des zweitägigen Arbeitsbesuches des turkmenischen Präsidenten Gurbanguly Berdimuhamedov in Deutschland am 29. und 30. Augustin Berlin statt.

Im Zuge des Besuches wurden zudem zahlreiche Absichtserklärungen deutscher Unternehmen für kommende Projekte in Turkmenistan unterzeichnet, unter anderem zwischen dem staatlichen turkmenischen Konzern Turkmengaz und der deutschen ILF Beratende Ingenieure GmbH, der CIFAL GROUPE Deutschland GmbH und der Siemens AG.

Die Umax Trade GmbH unterzeichnete ein Memorandum zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Landtechnik und beim Wassermanagement.

Der Handelsumsatz zwischen Turkmenistan und Deutschland belief sich im Jahr 2015 auf rund 316 Mio. Euro.

In Turkmenistan sind 167 Investitionsprojekte und Verträge mit deutschem Kapital in Höhe von insgesamt etwa 555 Millionen Euro registriert.

Zahlreiche deutsche Unternehmen sind seit vielen Jahren in Turkmenistan tätig, unter anderem Siemens, Daimler, Claas oder Rohde & Schwarz.