Usbekistans Transportsektor setzt auf die "Neue Seidenstraße"

Usbekistan
14.10.16 Infrastruktur, Logistik, Transport & Verkehr, Usbekistan

(gtai) - Das im Herzen Zentralasiens gelegene Usbekistan hegt ambitionierte Pläne beim Ausbau der Verkehrswege. Das Land will sich im internationalen Transportgewerbe zu einem Bindeglied zwischen Europa und Asien entwickeln. Von den in den Jahren 2016 bis 2020 vorgesehenen Investitionen in Höhe von etwa 8 Mrd. USD können ausländische Ausrüstungslieferanten und Dienstleistungsanbieter profitieren.

Usbekistan ist eines der Länder, das sich bei den internationalen Initiativen zur Errichtung des Transportkorridors Europa-Kaukasus-Asien, eines wichtigen Teils der "Neuen Seidenstraße", als Transitland positionieren könnte.

Allerdings steht die GUS-Republik bei der Nutzung ihres Potenzials als Transportbrücke zwischen Asien und Europa noch vor großen Herausforderungen. Das Land muss kräftig in die Erneuerung und den Ausbau der Transport- und Logistikinfrastruktur investieren. Zugleich bedarf die Umsetzung länderübergreifender Projekte eine enge Kooperation mit den Nachbarstaaten. Es sind vor allem die wirtschaftlichen Beziehungen zu Tadschikistan und Kirgisistan, die Usbekistan deutlich intensivieren muss ...  weiterlesen