Sooronbai Jeenbekov als neuer Präsident von Kirgistan vereidigt

Kirgistan
25.11.17 Kirgistan, Regierung

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(kloop) – Mit seiner feierlichen Inauguration in Bischkek hat am 24. November Sooronbay Jeenbekov sein Amt als Präsident von Kirgistan angetreten.

Als erste Amtshandlung zeichnete Jeenbekov seinen Vorgänger Almasbek Atambajew per Dekret mimt dem Titel „Held der Kirgisischen Republik“ aus.

Jeenbekov legte vor Publikum in der Staatsresidenz Ala-Archa den Eid ab, die Einheit des Landes zu bewahren und die Verfassung einzuhalten. In seiner Antrittsrede dankte er seinen Wählern und den Mitgliedern der Sozialdemokratischen Partei. Er betonte, dass er den Weg fortführen werde, den Atambajew eingeschlagen habe.

Zudem wolle er die Beziehungen Kirgistans zu den anderen zentralasiatischen Ländern stärken. Außerdem sagte Jeenbekov: „Wir werden einen engen Dialog mit der Europäischen Union fortführen. Die Zusammenarbeit mit der Türkei und den Vereinigten Staaten werden wir weiter entwickeln.“ Der Präsident versprach, die Rechtsstaatlichkeit zu stärken und den Kampf gegen Korruption fortzusetzen.

Nach Jeenbekov ergriff Ex-Präsident Atambajew das Wort. Er gratulierte Jeenbekov zu seiner Ernennung und wünschte ihm Erfolg. Ihm zufolge seien die Wahlen „fair und transparent“ gewesen. Die vergangenen sechs Jahre seiner Amtszeit seien schwierig gewesen, aber eine Zeit drastischer Veränderungen.

„Ausländische politische Analysten hatten vorausgesagt, dass Kirgistan zerfallen werde, aber das ist nie passiert. Jetzt haben wir ein unabhängiges Land“, so Atambajew.