Zentralasien hat in den vergangenen Jahren als Wirtschaftsstandort deutlich an Attraktivität gewonnen und ist damit auch verstärkt in den Fokus deutscher Unternehmen gerückt. Die Kooperationsmöglichkeiten mit den Ländern der Region sind vielfältig – auch jenseits der Themen Rohstoffe und Bergbau.
Dennoch herrscht bei deutschen Unternehmen angesichts der Heterogenität der 5 zentralasiatischen Staaten – Kasachstan, Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan und Turkmenistan – mitunter auch eine gewisse Verunsicherung und Zurückhaltung in Bezug auf den Markteintritt oder die grenzüberschreitende Ausweitung der Geschäftsaktivitäten.
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) bietet daher gemeinsam mit der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien (AHK Zentralasien) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) das Webinar „Chancen und Herausforderungen für deutsche Unternehmen in Zentralasien“ an.
Das Webinar bietet einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Situation und Kooperationspotenziale in der Region. Darüber hinaus werden im Rahmen des Webinars die Regionalprojekte „Handelserleichterungen in Zentralasien“ sowie das „EU Trans-Caspian Transport Corridor Capacity Development Programme“ vorgestellt. Die Projekte, finanziert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und die Europäische Union, unterstützten die Länder der Region bei der Vereinfachung und Digitalisierung von Handelsprozessen, u.a. durch digitale Transitverfahren, Harmonisierung von Zollprozessen und die Stärkung von Kooperationen im Transport- und Logistiksektor. Darüber hinaus fördern sie die Vernetzung und Geschäftsanbahnung zentralasiatischer Transport- und Logistikunternehmen in Europa.
Herr Eduard Kinsbruner, Delegierter, wird einen Vortrag zum Thema „Aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen und Kooperationspotenziale in Zentralasien im Überblick“ halten.
Die Anmeldung zum Webinar kann bis zum 23. Februar 2026 erfolgen.
Der Einwahllink wird Ihnen mit der Anmeldebestätigung zugesandt.
Für Rückfragen steht Ihnen in der DIHK Frau Maxi Hülsen (E-Mail: huelsen.maxi@dihk.de,) gerne zur Verfügung.