Wie können deutsche Unternehmen an der Entwicklung des usbekischen Wassersektors mitwirken und sich frühzeitig über neue Projekte und Ausschreibungen informieren?
Mit dieser Frage beschäftigte sich unser Webinar „Usbekistan Wassersektor: Geschäftschancen in BMZ-/KfW-finanzierten Projekten“, das die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien (AHK) / German Industry and Commerce in Usbekistan gemeinsam mit der KfW Entwicklungsbank und Germany Trade & Invest (GTAI) am 19. Oktober 2026 veranstaltete. Mehr als 50 Teilnehmende aus Unternehmen und Institutionen nutzten die Gelegenheit, sich über konkrete Geschäftsmöglichkeiten und Kooperationsansätze auszutauschen.
Nach der Begrüßung durch Eduard Kinsbruner, Delegierten der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien, richtete Dr. Marion Edel, stellvertretende Botschafterin der Deutschen Botschaft Taschkent, ein Eröffnungswort an die Teilnehmenden.
Im fachlichen Teil gaben Julia Friesen und Michael Pucher von der KfW Entwicklungsbank Einblicke in das Projektportfolio, welches die KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im usbekischen Wassersektor finanziert.
Kirsten Hungermann von Germany Trade & Invest (GTAI) zeigte zudem, wie Unternehmen frühzeitig Informationen über geplante Vorhaben und internationale Ausschreibungen finden und für ihre Marktbearbeitung nutzen können.
Im Mittelpunkt standen:
- Einblicke in das BMZ-/KfW-finanzierte Projektportfolio im usbekischen Wasser- und Abwassersektor
- Geplante Investitionen und bevorstehende internationale Ausschreibungen
- Praktische Hinweise zur frühzeitigen Identifizierung von Ausschreibungen und zur erfolgreichen Teilnahme
- Konkrete Ansätze für die Zusammenarbeit zwischen deutschen und usbekischen Unternehmen
Besonders wertvoll war der anschließende offene Austausch. In der Fragerunde wurden zahlreiche Fragen zur Tätigkeit der KfW Entwicklungsbank, zu Ausschreibungsverfahren und zu konkreten Kooperationsmöglichkeiten diskutiert. Die Teilnehmenden brachten eigene Erfahrungen ein, tauschten Perspektiven aus und signalisierten Interesse daran, Kontakte zu vertiefen und mögliche gemeinsame Kooperationen auszuloten.
Wir bedanken uns bei allen Referentinnen und Referenten sowie bei den mehr als 50 Teilnehmenden für ihre Beiträge und das konstruktive Interesse.
Wir freuen uns darauf, den Austausch zwischen deutschen und usbekischen Unternehmen und Institutionen weiter zu fördern und neue Kooperationen im Wassersektor zu unterstützen.