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Rückblick: 6. Sitzung des Deutsch-Kirgisischen Wirtschaftsrats

Der Deutsch-Kirgisische Wirtschaftsrat tagte am 5. September 2026 in Cholpon-Ata. Im Fokus standen Investitionen, erneuerbare Energien, Tourismus, IT, Fachkräfteentwicklung sowie die Vertiefung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Kirgisistan.

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Cabinet of the Ministers of the Kyrgyz Republic

Am 5. September 2026 fand in Cholpon-Ata am Issyk-Kul die 6. Sitzung des Deutsch-Kirgisischen Wirtschaftsrats statt, an der Delegierter der deutschen Wirtschaft für Zentralasien, Eduard Kinsbruner, ebenfalls teilnahm.

Vertreter staatlicher Institutionen, Wirtschaftsverbände und Unternehmen aus Kirgisistan und Deutschland diskutierten Perspektiven für die weitere Vertiefung der bilateralen Wirtschafts-, Handels- und Investitionsbeziehungen. Die Sitzung wurde unter anderem vom Vorsitzenden des kirgisischen Ministerkabinetts, Adylbek Kasymaliev, sowie den Ko-Vorsitzenden des Wirtschaftsrats eröffnet.

Im Fokus der Gespräche standen Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Energie und erneuerbare Energien, Landwirtschaft und Verarbeitung, Digitalisierung und IT, grüne Wirtschaft, Tourismus sowie Transport und Logistik. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur Förderung kirgisischer Produkte auf den deutschen und europäischen Märkten sowie zur Intensivierung von Geschäftskontakten und B2B-Formaten erörtert.

Aus Sicht der deutschen Wirtschaft bieten insbesondere drei Bereiche großes Potenzial für eine stärkere Zusammenarbeit: die Vernetzung kirgisischer Unternehmen mit dem deutschen Mittelstand, die nachhaltige Entwicklung des Tourismusstandorts Issyk-Kul sowie die internationale Anbindung des dynamisch wachsenden kirgisischen IT- und Start-up-Sektors. Deutsche Unternehmen können dabei nicht nur mit Investitionen, sondern auch mit Technologie, Know-how, Berufsbildung und langfristigen Partnerschaften zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen.

Die AHK Zentralasien unterstützt diesen Prozess als Brückenbauer zwischen Unternehmen beider Länder. Ziel ist es, konkrete Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren, Kontakte zu vermitteln und aus dem politischen Dialog praktische Kooperationen entstehen zu lassen.

Zum Abschluss vereinbarten die Teilnehmer, die Zusammenarbeit bei Investitionsprojekten, Geschäftsmissionen, Technologietransfer, Innovationen und der Fachkräfteentwicklung weiter auszubauen. Zudem soll der Deutsch-Kirgisische Wirtschaftsrat als zentrale Plattform für den deutsch-kirgisischen Wirtschaftsdialog weiter gestärkt werden.

Deutschland und Kirgisistan verfügen über komplementäre wirtschaftliche Stärken. Die Ergebnisse der Sitzung unterstreichen den gemeinsamen Willen, dieses Potenzial künftig stärker in konkrete Projekte, Partnerschaften und nachhaltiges Wirtschaftswachstum umzusetzen.

Weiterführende Links: https://invest.gov.kg/en/news/21118 

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