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Rückblick: Besuch des Bundespräsidenten und der BMWE-Wirtschafsdelegation in Usbekistan, TIIF 2026

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Vom 17. bis 18. Juni 2026 setzten hochrangige Besuche, das Tashkent International Investment Forum (TIIF) und Delegationsformate neue Impulse für die deutsch-usbekische Zusammenarbeit.

BMWE Round Table Taschkent 18.06.2026 TIIF
AHK Zentralasien

Der Juni 2026 markierte einen bedeutenden Meilenstein für die deutsch-usbekischen Wirtschaftsbeziehungen. Im Fokus standen der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, das Tashkent International Investment Forum (TIIF 2026) sowie zahlreiche hochrangige Dialog- und Delegationsformate. 

Vom 17. bis 18. Juni 2026 besuchte Bundespräsident Steinmeier Usbekistan und traf Präsident Schawkat Mirsijojew zu bilateralen Gesprächen. Im Mittelpunkt standen der Ausbau von Investitionen, Industriekooperationen sowie die Weiterentwicklung gemeinsamer Projekte in Bereichen wie Innovation, nachhaltige Entwicklung und Fachkräftequalifizierung.

Ein zentrales Ergebnis des Besuchs war der Start mehrerer konkreter Industrie- und Infrastrukturprojekte. Dazu zählt insbesondere die Eröffnung eines Volkswagen-Montagewerks in Taschkent, das perspektivisch den regionalen Markt in Zentralasien und darüber hinaus bedienen soll. 

Darüber hinaus wurden weitere deutsch-usbekische Kooperationsprojekte angestoßen, darunter:

  • der Aufbau eines Logistikzentrums in der Region Andijan in Zusammenarbeit mit der Rhenus Group,
  • die Produktion von Konsumgütern gemeinsam mit Henkel,
  • sowie Initiativen im Bildungsbereich, etwa Ausbildungsprogramme mit Deutsche Bahn und ein neues telc-Sprachprüfungszentrum


Diese Entwicklungen verdeutlichen den Übergang von politischem Dialog zu konkreten wirtschaftlichen Projekten und Investitionen.

Wirtschaftsdelegation des BMWE und des Ost-Ausschusses in Usbekistan

Begleitet wurde der Bundespräsident von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation des BMWE und Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft unter Leitung von Staatssekretär Stefan Rouenhoff. Diese unterstrich das wachsende Interesse deutscher Unternehmen an Usbekistan als Investitions- und Kooperationsstandort.

Parallel dazu entwickelte sich das TIIF 2026 (16.–19. Juni) erneut zur zentralen Plattform für internationale Investoren und wirtschaftspolitischen Dialog in Zentralasien. Das Forum bringt jährlich tausende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Finanzinstitutionen zusammen und ermöglicht konkrete Projektanbahnungen sowie direkte Gespräche mit Entscheidungsträgern.

Im Rahmen des Forums fand auch ein Round Table Deutsch-usbekischer Wirtschafts- und Investitionsdialog statt, bei dem die Vertiefung der strategischen Partnerschaft im Mittelpunkt stand. Diskutiert wurden insbesondere gemeinsame Projekte in den Bereichen Industrie, Energie, Chemie, Maschinenbau und Digitalisierung sowie die Förderung von Investitionen und Innovationen.

Der Dialog wurde von Eduard Kinsbruner, Delegierter der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien (AHK Zentralasien), moderiert und bot deutschen Unternehmen eine wichtige Plattform, um ihre Expertise einzubringen und neue Kooperationen anzustoßen.

Ergänzt wurden diese Formate durch weitere Austauschformate, die konkrete Einblicke in Marktchancen, regulatorische Entwicklungen und Wachstumsfelder ermöglichten. Besonders im Fokus standen Themen wie Fachkräfteentwicklung, industrielle Modernisierung sowie die zunehmende Integration Usbekistans in globale Lieferketten.

Insgesamt bestätigten die Veranstaltungen die wachsende Rolle Usbekistans als Schlüsselmarkt in Zentralasien und als attraktiven Partner für deutsche Unternehmen. Die Kombination aus politischem Dialog, Investitionsplattform und direkter Unternehmensvernetzung zeigte deutlich, dass die Zusammenarbeit zunehmend von strategischen Gesprächen in konkrete Projekte und Partnerschaften übergeht.

Wie die AHK Zentralasien Unternehmen unterstützt

Die AHK Zentralasien begleitet deutsche Unternehmen als verlässlicher Partner beim Markteintritt und Ausbau ihrer Aktivitäten in Usbekistan und der gesamten Region. Im Rahmen der genannten Veranstaltungen hat sie insbesondere:
 

  • Hochrangige Dialogformate organisiert und moderiert
    Aktive Rolle bei Wirtschaftsforen, Roundtables und internationalen Plattformen wie dem TIIF
  • Zugang zu politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern geschaffen
    Vernetzung mit Ministerien, Regierungsvertretern und führenden Unternehmen
  • Unternehmen bei Marktanalyse und Geschäftsanbahnung unterstützt
    Bereitstellung von Markteinblicken, Identifikation von Kooperationspotenzialen und Begleitung von Delegationen


Profitieren Sie von unserem Netzwerk und unserer Expertise für Ihren erfolgreichen Markteintritt in Zentralasien.

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