Im Rahmen des Markterschließungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie reisten vom 1. bis 5. Juni 2026 elf deutsche Unternehmen der Aus- und Weiterbildung nach Usbekistan. Organisiert wurde die Delegation von der AHK Zentralasien in Zusammenarbeit mit iMOVE – Training Made in Germany sowie Commit Project & Partners.
Breites Spektrum deutscher Bildungsanbieter
An der Delegation nahmen elf deutsche Unternehmen und Organisationen teil, die ein umfassendes Spektrum an Bildungsdienstleistungen abdecken. Dazu gehörten unter anderem Anbieter für berufliche Aus- und Weiterbildung, Sprachförderung, internationale Zertifizierung sowie digitale Lernlösungen und Fachkräftequalifizierung.
Vertreten waren: Bildung & Beruf GmbH, Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH, CKG CampusKontor GmbH, SPA Simson Private Akademie gGmbH, WBS TRAINING AG, Institut für Internationale Kommunikation Deutschland e.V., DATEY Eyrich GmbH, Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Zahl Consulting, Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG sowie G.U.N.T. Gerätebau GmbH.
Direkter Austausch in Taschkent, Navoi und dem Ferghanatal
Das Programm führte die Delegation nach Taschkent, in die Region Navoi sowie in das Ferghanatal. Vor Ort fanden Gespräche mit hochrangigen Vertretern statt, darunter Gouverneure der Regionen, die Agentur für Berufsbildung, die Migrationsagentur sowie weitere staatliche und regionale Institutionen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Bildungsforen in Taschkent, Navoi und Fergana, bei denen über 100 usbekische Organisationen und Bildungseinrichtungen vertreten waren. In zahlreichen B2B-Gesprächen tauschten sich die deutschen Teilnehmer mit Universitäten, Berufs- und Fachschulen, Sprachzentren, Unternehmen und internationalen Organisationen aus.
Diese Treffen ermöglichten es, den usbekischen Bildungsmarkt aus erster Hand kennenzulernen und gleichzeitig gezielt Kooperationspotenziale zu identifizieren.
Grundlage für langfristige Partnerschaften
Zu den wichtigsten Ergebnissen der Reise zählt der Aufbau neuer Kontakte und konkreter Projektansätze zwischen deutschen und usbekischen Partnern. Viele Gesprächspartner bekundeten ihr Interesse an Kooperationen in Bereichen wie:
- berufliche Qualifizierung und Weiterbildung
- Einführung internationaler Ausbildungsstandards
- Zertifizierungssysteme
- Fachkräfteentwicklung für nationale und internationale Arbeitsmärkte
Auch die Gespräche mit den Gouverneuren der Regionen Navoi und Ferghana unterstrichen das große Interesse an internationaler Zusammenarbeit und innovativen Bildungsprojekten.
Wie die AHK Zentralasien Unternehmen unterstützt
Die AHK Zentralasien begleitet Unternehmen gezielt beim Markteintritt und Aufbau von Kooperationen in Zentralasien. Im Rahmen der Delegationsreise hat sie insbesondere:
- Zielgerichtete Kontakte vermittelt
Organisation von B2B-Gesprächen mit über 100 relevanten Partnern aus Bildung, Wirtschaft und Politik - Zugang zu Entscheidungsträgern ermöglicht
Treffen mit Gouverneuren, Ministerien und zentralen Behörden - Markteinblicke und Vernetzung vor Ort geschaffen
Besuche von Bildungseinrichtungen und direkte Einblicke in Marktbedarf und Kooperationspotenziale
Nutzen Sie unsere Expertise, um Ihr Engagement in Zentralasien erfolgreich auszubauen.